Für Vielfalt, Toleranz und sozialen Zusammenhalt
Die Gemeinde Schönefeld ist seit dem Jahr 2025 Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben“. Für insgesamt acht Jahre wird sie im Programmbereich „Partnerschaften für Demokratie“ jährlich mit Fördermitteln in Höhe von 120.000 Euro in der Umsetzung unterstützt.
Ziel ist es, durch verschiedene Projekte und Initiativen aus der Zivilbevölkerung die Demokratie und den Zusammenhalt in der Kommune zu fördern und sich aktiv gegen Extremismus einzusetzen. Über die Partnerschaften für Demokratie sollen zivilgesellschaftlich und demokratisch aktive Menschen und Organisationen, die sich in ihrem kommunalen Umfeld für die Demokratie engagieren, gestärkt und vernetzt werden.
Die Gemeindeverwaltung fungiert dabei als federführendes Amt. Unterstützt wird sie durch eine externe Koordinierungsstelle, die bei einer zivilgesellschaftlichen Organisation angesiedelt sein muss und aus dem Fördertopf finanziert wird. Für Schönefeld ist dies das Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung – demos.
Als Koordinator konnte Carsten Hiller gewonnen werden, der gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung die benötigten Strukturen aufbauen wird. Dazu zählte in einem ersten Schritt die Etablierung eines Bündnisses als zentrales Gremium der Partnerschaft für Demokratie. Dieses aus Akteur*innen der Zivilgesellschaft und Mitarbeitenden der Verwaltung bestehende Gremium ist für die strategische Planung und Organisation der Partnerschaft für Demokratie zuständig. Auch wird es die von zivilgesellschaftlichen Organisationen beantragten Maßnahmen prüfen und Förderempfehlungen aussprechen.
Der Landkreis Dahme-Spreewald engagiert sich bereits seit 2007 für Vielfalt, Toleranz und Demokratie im Kreis. Die damals begonnenen Aktivitäten des „Lokalen Aktionsplans“ werden seit 2015 in der „Partnerschaft für Demokratie“ fortgeführt.
Die Verwaltung der Gemeinde Schönefeld hat sich dennoch dazu entschlossen, selbst einen Förderantrag beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für das Programm zu stellen, um noch schneller und zielgerichteter agieren zu können. Vor allem das starke Wachstum in den vergangenen Jahren habe viele Herausforderungen mit sich gebracht, sagten die beiden hauptverantwortlichen Verwaltungsmitarbeiterinnen Flavia Kuri und Juliane Haft. Mehr als die Hälfte der in den letzten Jahren hinzugekommenen Bewohner*innen hätte einen interkulturellen Hintergrund. Mit Hilfe der Partnerschaft sollen der Zusammenhalt in der Gemeinde gefördert sowie soziale Spannungen und Integrationsdefizite abgebaut werden.
Wer eine Projektidee hat, die das demokratische Miteinander in unserer Gemeinde stärkt, kann sich gerne an die Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie wenden.
Ein entsprechender Antrag sowie ein Leitfaden für die Beantragung stehen hier zum Download bereit:
Bei Fragen rund um das Programm wenden Sie sich bitte an folgende Anprechperson:
Koordinierungsstelle
Kontakt zur Verwaltung: Dezernat IV – Bildung und Familie, Berliner Straße 1, 12529 Schönefeld, Tel. (030) 536720 – 401

Mehr zum Bundesprogramm „Demokratie leben“ auf der Webseite des BMFSFJ unter www.demokratie-leben.de


