Ein zentrales Handlungsfeld des Klimaschutzes ist die Wärmeversorgung. Tatsächlich macht Wärme mehr als 50 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs aus (UBA 2025). Am 01. Januar 2024 hat die Bundesregierung das Wärmeplanungsgesetz verabschiedet, welches mitunter vorsieht, dass Kommunen eine Wärmeplanung erarbeiten. Dies wurde in der Gemeinde Schönefeld bereits angestoßen. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, lokal geeignete Wege für eine günstige und nachhaltige Wärmeversorgung zu finden. Insbesondere soll analysiert werden, welche Bereiche innerhalb der Gemeinde in Zukunft effizient über ein Wärmenetz versorgt werden können und welche mit individuellen Wärmequellen versorgt werden sollten. Dies soll besonders Bürger*innen, die über ein eigenes Haus mit älterer Heizanlage verfügen, als Entscheidungshilfe dienen. Schließlich stehen viele vor der Entscheidung, wann sie ihre Heizanlage erneuern und auf welche Energiequelle sie dabei setzen möchten. Das Projekt wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzintiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima gefördert (s.u.). Unterstützt wird die Gemeinde bei der Erstellung von der Conenergy Consult GmbH, die über eine Ausschreibung beauftragt werden konnte. Der Abschlussbericht zur kommunalen Wärmeplanung der Gemeinde Schönefeld mit allen Ergebnissen, methodischen Hintergründen und umfangreicher Dokumentation ist hier abrufbar: Endbericht Kommunale Wärmeplanung Gemeinde Schönefeld
Eine öffentliche Beteiligung folgt.
Für mehr Informationen sowie kostenfreie individuelle Beratungen zu den Themen Energiesparen, Heizung, Sanierung und erneuerbare Energien empfehlen wir das Angebot der Verbraucherzentrale.
Link: Energiesparberatung | Verbraucherzentrale Brandenburg
Förderung der Kommunalen Wärmeplanung
Titel: KSI: Erstellung eines kommunalen Wärmeplans für die Gemeinde Schönefeld
Förderkennzeichen: 67K26623
Nationale Klimaschutzinitiative (KSI):
„Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“
www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
© BMWK
Quelle: UBA 2025
www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energieverbrauch-fuer-fossile-erneuerbare-waerme



