28.08.26

65 Jahre nach dem Mauerbau haben der Landtag Brandenburg, die Landesregierung, die Aufarbeitungsbeauftragte des Landes und die Gemeinde Schönefeld der Opfer der deutschen Teilung und des DDR-Grenzregimes gedacht. Bei der zentralen Gedenkfeier auf dem Sky Point in Großziethen erinnerte Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke an die Folgen der Grenzabriegelung vom 13. August 1961, die Familien trennte, Lebenswege zerstörte und die Freiheit der Menschen massiv einschränkte. Bis zum Fall der Berliner Mauer im November 1989 starben mindestens 140 Menschen an den Grenzanlagen in und um Berlin.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand zudem das Schicksal von Eberhard Schulz, der bei einem Fluchtversuch an der Berliner Mauer ums Leben kam. Aufarbeitungsbeauftragte Dr. Maria Nooke informierte in einer dokumentarischen Lesung über die damalige Grenzsituation. Anschließend gingen die Teilnehmenden zu einer Erinnerungsstele für Schulz, bevor Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident Dr. Jan Redmann gemeinsam mit den weiteren Vertretern Kränze zum Gedenken an die Opfer niederlegte. Begleitet wurde der Gang von einer Installation mit den Namen der 140 Todesopfer. Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel erinnerte an seine eigene Kindheit in unmittelbarer Nähe der Berliner Mauer und betonte die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns.

Ein Dokumentationsvideo vermittelt eindrucksvolle Impressionen von der stimmungsvollen Gedenkveranstaltung in der Nähe des ehemaligen Grenzstreifens:

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