20.09.21

Mit einer kleinen Feier beging die Notfallseelsorge im Landkreis Dahme-Spreewald in der vergangenen Woche ihr 20-jähriges Bestehen. Zu den Gratulanten gehörte Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge, der dem Team seinen höchsten Respekt und Dank aussprach. „Notfallseelsorger sind Hoffnungsschimmer in aussichtslosen Momenten. Sie sind da, wenn andere unendlich traurig, hilflos und innerlich leer sind. Sie reichen – oftmals völlig Fremden – die Hand und stehen ihnen in den schwersten Stunden, die das Leben bereithalten kann, bei“, sagte er. 

Vor 20 Jahren ergriff Pfarrer Peter Sachse die Initiative und rief in den Landkreisen von Brandenburg die Notfallseelsorge ins Leben. Daneben organisierte und leitete er auch die Ausbildung. Seit der Gründung der Notfallseelsorge im Landkreis Dahme-Spreewald im Jahr 2001 haben dem Team insgesamt rund 20 Personen angehört. Aktuell besteht das Team aus 14 Mitgliedern, die alle aus unterschiedlichen Berufszweigen kommen (Pfarrer, Sachbearbeiter, Finanzamtsmitarbeiter, medizinisches Personal).

Pro Jahr betreuen die Notfallseelsorger ungefähr 65 Einsätze im Landkreis. Viele von ihnen finden im häuslichen Bereich statt. Oft sind dies plötzliche Todesfälle oder die Begleitung von Angehörigen bei Schicksalsschlägen. Jedoch gibt es immer auch Einsätze bei Verkehrsunfällen, wie beim Busunfall am Schönefelder Kreuz im Jahr 2010 oder während des Busunfalls auf der A 13 in diesem Jahr.                                                              

 

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